Kulinarisches Wien
Leerer Kühlschrank, keine Lust zu kochen und noch ein paar Euro am Konto? Hier eine kleine, feine Auswahl an Lokalen für ein leckeres Essen.
Mahlzeit!
Frühstück
Wenn andere Brunchs sich langsam ihrem Ende neigen, öffnet das Marriott Hotel erst seine Pforten für seinen Legendary Brunch. Ideal für alle Lang- und Ausschläfer also, denn pünktlich ab 12:00 Uhr kann im Mariott geschlemmt und genossen werden, was und soviel das Herz begehrt.
Vienna Marriott Hotel, Parkring 12a, 1010 Wien
Mittagessen
Am Kutschkermarkt bekommt man seit kurzem im Lokal OAN Köstliches in Form von „organic and natural”. Es bietet seinen Gästen ausschließlich Vegetarisches, alles biologisch und frisch zubereitet. Beim hübsch gestalteten Stand mit der extravaganten Schaufassade lassen sich die Speisen als Take away mit nach Hause nehmen.
OAN, Kutschkermarkt, Stand 52, 1180 Wien
Abendessen
Das Glacis Beisl vereint moderne Architektur mit traditioneller Wiener Küche. Der Schanigarten ist eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt. Für all jene, die nach der Arbeit entspannt ein Bier oder einen Aperol Spritz genießen wollen, lohnt sich ein Besuch. In der kalten Jahreszeit kann man im modernen Ambiente des Restaurants sein Essen genießen.
Glacis Beisl, Museumsquartier, Zugang Breitegasse 4, Museumsplatz 1, 1070 Wien
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
Julie aus Österreich schrieb auf www.holidaycheck.at:
“War 8 Tage in der Pension. Wirklich geräumige Zimmer und saubere Apartments. Das Personal war immer hilfsbereit und freundlich. Stimmt, die Lage zählt nicht gerade zu den Nobelvierteln in Wien, dafür stimmt der Preis, es ist ruhig und man ist mit der U-Bahn sehr schnell mitten im Zentrum. Kann ich mit ruhigem Gewissen empfehlen! Viel Spaß in Wien!”
Punschzeit
Wer in Wien gerne unterwegs ist, kennt das Museumsquartier sicherlich. Die ehemaligen kaiserlichen Ställe beherbergen nicht nur Museen, Theater und Künstler, sondern auch eine Vielzahl an Lokalen und Cafés. Im Winter verwandeln sich die Innenhöfe in das größte Winterwohnzimmer Wiens. Wie jedes Jahr wird die beliebte Eisstockbahn eröffnet, Autofans können sich im großen Wasserbecken auf einer großen Bahn messen und musikalisch wird der Spaß von DJs untermalt. Wer durstig wird, kann sich in den sechs Eispavillons durch verschiedenste Glühweinkreationen kosten. Nicht zuletzt gibt es im Weihnachtsquartier handgefertigte, ausgefallene Geschenke zu kaufen.
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The Museumsquartier in Vienna is home to museums, theaters and artists, but also to a broad selection of pubs and cafés. In the winter season it changes into to the city’s iggest living room. Every year, the popular icestock sport is played and motorsport fans can challenge one another at the course for motored toy cars. Background music comes from Djs and if you get thirsty, you can choose from a variety of mulled wine creations. Last but not least, the MQ offers unusual, handmade gifts.
Die Wiener Kaffeehausliteratur
„Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen die Wohnung.“
Man könnte es kaum treffender sagen als Egon Erwin Kisch. Die Kaffeehauskultur wurde um die Jahrhundertwende zum Wohnzimmer von Künstlern und Literaten. Man bezeichnet das damalige Lebensgefühl als Fin de siècle, ein Schwanken zwischen Euphorie und Depression, Überdruss und Überschwang. In Wien waren zuerst das Café Griensteidl, danach das Café Central ein zentraler Anlaufpunkt für künstlerisch Interessierte. Man ging ins Café um Zeitung zu lesen, Kaffee zu trinken und Ideen auszutauschen. Die dort verkehrenden Stammgäste ließen sie sich nicht selten sogar ihre Post ins Café bringen – sie waren ohnehin kaum zu Hause.
Die Kaffeehausliteratur wurde von dieser einzigartigen Gemeinschaftswirkung und dem gesammelten Wissen beflügelt. Autoren, wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal, tauschten ihre Texte mit befreundeten Künstlern, holten sich Anregungen, diskutierten und bereicherten einander. Ein Ende fand die klassische Kaffeehauskultur mit dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland.
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„The coffeeshop spares us our home, so to speak.“
You can’t say it much better than Egon Erwin Kisch. The culture around the coffeeshops reached a first climax around 1900. Cafés became the living room of many artists and literats. They reflected on the arts, their thoughts generally displaying euphoria and depression, decadence and a fascination for death. In Vienna the „Café Griensteidl“, and later the „Café Central“ were central meeting points for people interested in literature. People went to cafés to read the paper, have a coffee and exchange ideas. Even daily mail was sent to the cafés – regular guests were hardly at home, after all.
The „Kaffeehausliteratur“ was inspired by this unique community. Authors, such as Arthur Schnitzler, Stefan Zweif g and Hugo von Hofmannsthal, exchanged their manuscripts with other artists and discussed their ideas and wishes. This tradition came to an end with the incorporation of Austria into the Third Reich.
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
Ein Paar mit Kindern aus Großbritannien schrieb auf www.booking.com:
“The place was massive and quite new. There was a nice bath and a small kitchen. Great for families.”
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
Ein älteres Paar aus Moldavien schrieb auf www.booking.com:
“Quiet area, non smoking rooms.”
Der Winter naht
Und mit ihm naht eine der schönsten Nebenwirkungen: Die Adventmärkte. Von schick und laut bis klein und besinnlich gibt es für jeden Geschmack den richtigen Markt. Punsch und Glühwein duften bald wieder herrlich, für den kleinen Hunger gibt es Krapfen, Lebkuchen oder Deftiges. Auch traditionelles Kunsthandwerk wird ausgestellt, Glasbläser, Seifensieder oder Holzschnitzer zeigen ihre schönsten Waren. Oft kann man Handwerkern bei der Arbeit zusehen – dem Schmied etwa bei der Fertigung von Nägeln. Auf insgesamt 17 Adventmärkten mit über 830 Ständen gibt es Leckereien zu verkosten, über die schönsten halten wir euch in der Vorweihnachtszeit auf dem Laufenden. Es liegt wieder Keksduft über Wien!
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Winter is near. And with the cold comes one of our favourite leisure activities: visiting christmas markets. Whether chic and loud or small and contemplative, there’s one for every taste. The scent of punch and hot spiced wine lingers over the markets and competes with cruller and gingerbread. Traditional arts and crafts are on display: gaffers, soap boilers or wood carvings. There is often the chance to watch the craftsmen as they work, like for exmple a hammersmith. With 17 markets and more than 830 stalls, there is something for everyone – we will keep you informed about the most beautiful markets. The smell of cookies is finally in the air again!
Graffiti am Donaukanal
Wer schon einmal den Donaukanal entlang gewandert ist, dem wird etwas aufgefallen sein. Hier reihen sich Graffiti an Graffiti, eines ausgefallener als das andere. Die Wände sind zur Benutzung für Sprayer freigegeben und entsprechend markiert. Man sieht an der Begrenzung des Wasserkanals Meeresungeheuer aufsteigen, phantastische Kreaturen an den Wänden und Schriftzüge. Aber auch politisch kritische Graffitis gibt es, sei es eine Welt die im Müll untergeht, oder ein sanfter Seitenhieb auf die EHEC-Hysterie in Europa. „Die Gurken schlagen zurück“ – Graffiti kann also auch zeitkritisch sein. Wer sich für diese Straßenkunst interessiert, findet hier von Anfängerarbeiten bis zu Kunstwerken reichlich Auswahl – und kann selbst seine Künste versuchen.
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If you have ever walked the Danube canal, you may have noticed something quite striking: graffiti everywhere, one more unusual than the other. The walls are authorised for sprayers and accordingly marked. You can see water creatures seemingly coming out of the Danube, phantastic beasts and writings on the wall. There are also political and critical graffiti. A picture of the world drowning in trash, for instance, or a subtle comment on the EHEC-hysteria in Europe. „The cucumbers strike back“. As we can see, graffiti can also be time-critical. If you’re interested in street culture, the Danube canal shows a range of works of art from beginners to pros. Give it a go, try it for yourself!
Die Donauauen
Wien ist eine der wenigen privilegierten Städte, die einen Nationalpark innerhalb der Stadtgrenzen genießen können. Seit 1996 ist das Gebiet im Osten von Wien bis an die Staatsgrenze zur Slowakei ein 9.300 ha großer, geschützter Nationalpark. Die vielen Regulierungen und Einschränkungen der ursprünglichen Donau ab dem 19. Jahrhundert gipfelten in der Planung des Laufwasserkraftwerkes Hainburg. Dagegen protestierten 1984 Tausende Menschen und verlangten das Verbot von Großkraftwerken und die Errichtung eines Nationalparks, um die Donauauen zu schützen. Das geschah mit solchem Erfolg, dass sich heute dort viele seltene Tierarten wieder angesiedelt haben. Biber kann man in den Auen ebenso sehen wie Schildkröten und seit kurzem wieder Kaiseradler.
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Vienna is one of the privileged cities with a national park inside city limits. Since 1996, the area from eastern Vienna to the national border of Slovakia is a 9.300 ha big protected national park. The adjustments that had been made to the original course of the Danube since the 19th century led to the planning of a big hydro-electric power plant in Hainburg. In 1984, thousands of people protested against it and demanded the prohibition of such power plants in this area and the installation of a national park. The protesters’ influence was great and today you can see many rare animals – beavers, tortoises and even imperial eagles – in the park.
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
Ein anonymer Reisender aus Deutschland schrieb auf www.booking.com:
“Nett eingerichtet, das Wichtigste da was man braucht (Küche), nettes Personal, bei 49 € pro Nacht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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