Archiv
Laxenburg
Der kleine Ort Laxenburg nahe Wien ist vor allem für sein Schloss bekannt, in dem die Habsburger neben Schönbrunn am liebsten ihre Sommer verbrachten. Das idyllische Gemäuer liegt in einem ausgedehnten Schlosspark, der auch die Franzensburg (hier im Bild) beherbergt. In dieser Umgebung verbrachten etwa Kaiser Franz Joseph und Sissi ihre Flitterwochen und der Wiener Adel baute sich Domizile, um der Macht nahe zu sein. Auch heute kann man den Park, das Schloss und die Burg besichtigen – in der ein Museum der Habsburger untergebracht war.
**************
The small village Laxenburg near Vienna is mainly known for its castle, where the Habsburgs loved to reside during the summer months. The idyllic castle is surrounded by an extensive park, which also houses the Franzensburg (in the picture), a museum built in the 19th century to look like it had been erected in the Middle Ages. In Laxenburg, Emperor Franz Joseph and his Sissi spent their honeymoon and the Viennese nobility built residences near the park. Today, you can enjoy a walk through the park and visit the castle and the museum.
Das Flex
An der U4 Station Schottenring, nahe der Augartenbrücke, wird ein stillgelegter U-Bahn Schacht von einem der bekanntesten Lokale Wiens benutzt – das Flex ist hier seit 1995 beheimatet. Indie, Drum’n'Bass, Rock und vieles mehr werden hier gespielt. Regelmäßig treten lokale Künstler, aber auch international bekannte Musiker auf wie Funeral for a friend, Attwenger, Stereo MC oder Sven Väth. Das Lokal fand sich häufig in den Schlagzeilen wieder, Probleme mit der Sperrstunde oder Vorwürfe gegenüber den Türstehern wurden laut. Dennoch ist das Flex weiterhin ein Fixpunkt im Wiener Nachtleben.
**************************
At the U4 stop Schottenring, near the Augarten-bridge, an abandoned underground tunnel is used by one of the best established clubs in Vienna – the Flex. Indie, Drum’n'Bass, Rock and many more styles are part of the programme. Local and international musicians like Funeral for a friend, Attwenger, Stereo MC and Sven Väth play here on a regular basis. The club hasoften been found in the headlines because of problems with the curfew or reproaches against the doormen. However, the Flex is still one of the main attractions of Vienna’s nightlife.
http://flex.at/flex_frontend/
Die Wiener Kaffeehausliteratur
„Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen die Wohnung.“
Man könnte es kaum treffender sagen als Egon Erwin Kisch, der rasende Reporter. Die Kaffeehauskultur erreichte um die Jahrhundertwende einen ersten Höhepunkt, das Kaffeehaus wurde zum Wohnzimmer von Künstlern und Literaten. Das Gefühl, am Ende einer Epoche zu leben beherrschte diese Zeit und prägte auch die Kunst nachhaltig. Man bezeichnet dieses Lebensgefühl auch als Fin de siècle, ein Schwanken zwischen Euphorie und Depression, Überdruss und Überschwang. In Wien waren zuerst das Café Griensteidl, danach das Café Central ein zentraler Anlaufpunkt für künstlerisch Interessierte. Auch in anderen Ländern gab es diese ausgeprägte Kaffeehauskultur, so traf man sich etwa im „Romanischen Café“ in Berlin oder im „Continental“ in Prag. Man ging ins Café um Zeitung zu lesen, sich für den Preis eines Kaffees zu informieren und Ideen auszutauschen. Die dort verkehrenden Stammgäste bildeten hochinformierte Zirkel, Neuerscheinungen von Büchern, politische Nachrichten, Kritiken und das Tagesgeschehen in Kunst und Kultur wurden diskutiert. Nicht selten ließen sie sich sogar ihre Post ins Café bringen – sie waren ohnehin kaum zu Hause. Mehr…
Thomas Bernhard wird 80
Thomas Bernhard wäre heuer 80 Jahre alt geworden. Mit der Unterstützung des von ihm geliebten Großvaters, widmete sich der aus einfachen Verhältnissen stammende Bernhard schon früh der Kunst. Er betrieb ein Gesangsstudium und begann 1950 zu schreiben. Mit seinem ersten Roman „Frost“ wurde er 1963 berühmt. Sein klarer Stil, seine Radikalität und die beeindruckende Sprachmelodie machten ihn zu einem der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Er starb 1989 an Herzversagen, in der Folge von schweren Krankheiten die ihn sein Leben lang begleiteten. In der Galerie WestLicht ist bis zum 8. Mai 2011 die Ausstellung “Thomas Bernhard. Das führt alles zu nix. Fotografien von Sepp Dreissinger” zu sehen. Die Fotografien zeigen den Autor sehr intim, begleiten ihn von den 60er Jahren bis zu seinem Tod.
Veranstaltungsdetails
- Thomas Bernhard. Das führt alles zu nix. Fotografien von Sepp Dreissinger – Galerie WestLicht
- Ausstellungsdauer: 4. Februar bis 8. Mai 2011
- Ort: Galerie WestLicht, Schauplatz für Fotografie, 7., Westbahnstraße 40
Deutsch lernen und Wien erleben

Sie wollen Deutsch lernen - eine Schlüsselsprache der Europäischen Union? Frischen Sie Ihre Deutschkenntnisse auf und kommunizieren Sie mit über 120 Millionen Menschen in Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, der Schweiz und in Teilen Belgiens, Nord-Italiens und im Osten Frankreichs. Warum nicht Ihren Urlaub in Wien mit einem Deutschkurs kombinieren? Mehr Informationen hier!
Letzte Kommentare