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Brauchtum der Weihnachtszeit
Im Dezember und Januar kann man in Österreich wilde Gestalten beobachten, die in Rudeln Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen unsicher machen. Ausgestattet mit Ruten, Ketten, Glocken und allem was Lärm macht laufen die Perchten auf, unterteilt in Schön- und Schiachperchten. Erstere treten tagsüber auf und wünschen den Menschen Glück und Segen, während die Schiachperchten vor allem abends und nachts aktiv werden. Traditionell finden ihre Läufe in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem 6. Januar statt und dienen dazu die bösen Geister des Winters auszutreiben. Ähnliche Bräuche gab es bereits in germanischer Zeit, vermutlich gehen die Perchtenläufe darauf zurück. Wenn also in nächster Zeit eine schreckenerregende Figur auf euch zukommt: Nicht erschrecken! Er meint’s nur gut.
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In December and January frightful figures can be seen at Austria’s christmas markets. Equipped with rods, chains and bells the “Perchten” take stage; divided into “Schön-” and “Schiachperchten” (nice and gross ones). The first kind emerges during the day, wishing people luck; the second kind is a night creature. Traditionally, their runs take place between Christmas Eve and the 6th of January in order to dispossess bad winter ghosts. Similar cults are known from Germanic and Roman times. Should a creepy figure approach you in the next few weeks: Don’t be afraid – it’s just trying to bring you luck.!
Wohin in Wien?
Wien – eine Weltstadt die durch ihr reiches Angebot an Architektur, Kunst, Kultur und Musik überzeugt. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Aber was gibt es tatsächlich alles zu sehen und wofür soll man sich bloß entscheiden?
Wir verraten Euch die aktuellsten Tipps zu Kultur, Kulinarik, Film, Party usw. Schaut rein, es ist für jeden etwas dabei!
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Vienna – a metropolis that impresses with its rich variety of architecture, arts, culture and music. There is something new to discover every day. But what is there really to see and what should one opt for?
We will give you the latest tips on culture, food, films, clubbing etc. Take a look, there’s something for everybody!
Musikalischer Adventkalender
Ein Adventkalender der besonderen Art durchquert heuer ganz Wien: Ein musikalischer Adventkalender mit Live-Konzerte vom 1. Dezember im 1. Bezirk bis zum 23. Dezember im 23. Bezirk. Geboten werden Ihnen Aufführungen des berühmten Wienerlieds; in urigen Gasthäusern und typischen Wiener Beisln. Die Interpreten der musikalischen Leckerbissen sind unter anderem Karl Hodina & Rudi Koschelu, Ernst Molden, Die Wiener Tschuschenkapelle, Wolfram Berger & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln, Otto Lechner, Daniel Kahn & The Painted Bird, Der Nino aus Wien, 9dlinger & Die Geringfügig Beschäftigten und viele andere.
Mehr Infos unter http://www.wienerlied-und.at/.
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A very special Advent calendar is crossing Vienna this year: A musical Advent calendar with live concerts from December 1st in the 1st district until December 23rd in the 23rd district. You are offered performances of the famous Wienerlied in authentic taverns and typical Viennese bars. The performers of these musical titbits are, amongst others, Karl Hodina & Rudi Koschelu, Ernst Molden, Die Wiener Tschuschenkapelle, Wolfram Berger & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln, Otto Lechner, Daniel Kahn & The Painted Bird, Der Nino aus Wien, 9dlinger & Die Geringfügig Beschäftigten and many more.
More information at http://www.wienerlied-und.at/.
15 Minuten Ruhm
Sei der Star im Video zu deiner persönlichen Wien Tour. Gelange mit nur wenigen Klicks zu 15 Minuten Ruhm und lerne dabei auch noch Wien kennen – die lebenswerte Metropole an der der Donau.
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Be the star in the video of your personal tour of Vienna. Reach your 15 minutes of fame with only a few clicks and, at the same time, get to know Vienna – the livable metropolis on the Danube.
Himmlische Traditionen
Am Samstag ist es offiziell – die Adventszeit ist da und mit ihr alle leckeren Weihnachtstraditionen. Rund zwei Drittel aller Österreicher geben an, dass sie in der Vorweihnachtszeit Kekse backen, gekauft wird nur wenig. Die Großelterngeneration war noch stolz darauf, mindestens 10, oft aber bis zu 30 verschiedene Sorten vorrätig zu haben. Dazu gehörten vor allem die beliebten Vanillekipferl, für deren Herstellung jede Familie ein spezielles Rezept hütete. Aber auch Kokosbusserl, Linzer Augen, Butterkekse, Pfeffernüsse, Rumkugeln, Ingwerplätzchen und viele mehr wurden aufgetischt. Auch heute wird gerne und fleißig gebacken, schließlich schmeckt nichts besser zum heißen Punsch oder Kakao wie ein Teller selbstgemachter Kekse. Für alle Neugierigen haben wir hier ein Rezept für Linzer Augen, eine der ältesten Kekssorten.
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Kulinarisches Wien
Leerer Kühlschrank, keine Lust zu kochen und noch ein paar Euro am Konto? Hier eine kleine, feine Auswahl an Lokalen für ein leckeres Essen.
Mahlzeit!
Frühstück
Wenn andere Brunchs sich langsam ihrem Ende neigen, öffnet das Marriott Hotel erst seine Pforten für seinen Legendary Brunch. Ideal für alle Lang- und Ausschläfer also, denn pünktlich ab 12:00 Uhr kann im Mariott geschlemmt und genossen werden, was und soviel das Herz begehrt.
Vienna Marriott Hotel, Parkring 12a, 1010 Wien
Mittagessen
Am Kutschkermarkt bekommt man seit kurzem im Lokal OAN Köstliches in Form von „organic and natural”. Es bietet seinen Gästen ausschließlich Vegetarisches, alles biologisch und frisch zubereitet. Beim hübsch gestalteten Stand mit der extravaganten Schaufassade lassen sich die Speisen als Take away mit nach Hause nehmen.
OAN, Kutschkermarkt, Stand 52, 1180 Wien
Abendessen
Das Glacis Beisl vereint moderne Architektur mit traditioneller Wiener Küche. Der Schanigarten ist eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt. Für all jene, die nach der Arbeit entspannt ein Bier oder einen Aperol Spritz genießen wollen, lohnt sich ein Besuch. In der kalten Jahreszeit kann man im modernen Ambiente des Restaurants sein Essen genießen.
Glacis Beisl, Museumsquartier, Zugang Breitegasse 4, Museumsplatz 1, 1070 Wien
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
Julie aus Österreich schrieb auf www.holidaycheck.at:
“War 8 Tage in der Pension. Wirklich geräumige Zimmer und saubere Apartments. Das Personal war immer hilfsbereit und freundlich. Stimmt, die Lage zählt nicht gerade zu den Nobelvierteln in Wien, dafür stimmt der Preis, es ist ruhig und man ist mit der U-Bahn sehr schnell mitten im Zentrum. Kann ich mit ruhigem Gewissen empfehlen! Viel Spaß in Wien!”
Punschzeit
Wer in Wien gerne unterwegs ist, kennt das Museumsquartier sicherlich. Die ehemaligen kaiserlichen Ställe beherbergen nicht nur Museen, Theater und Künstler, sondern auch eine Vielzahl an Lokalen und Cafés. Im Winter verwandeln sich die Innenhöfe in das größte Winterwohnzimmer Wiens. Wie jedes Jahr wird die beliebte Eisstockbahn eröffnet, Autofans können sich im großen Wasserbecken auf einer großen Bahn messen und musikalisch wird der Spaß von DJs untermalt. Wer durstig wird, kann sich in den sechs Eispavillons durch verschiedenste Glühweinkreationen kosten. Nicht zuletzt gibt es im Weihnachtsquartier handgefertigte, ausgefallene Geschenke zu kaufen.
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The Museumsquartier in Vienna is home to museums, theaters and artists, but also to a broad selection of pubs and cafés. In the winter season it changes into to the city’s iggest living room. Every year, the popular icestock sport is played and motorsport fans can challenge one another at the course for motored toy cars. Background music comes from Djs and if you get thirsty, you can choose from a variety of mulled wine creations. Last but not least, the MQ offers unusual, handmade gifts.
Die Wiener Kaffeehausliteratur
„Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen die Wohnung.“
Man könnte es kaum treffender sagen als Egon Erwin Kisch. Die Kaffeehauskultur wurde um die Jahrhundertwende zum Wohnzimmer von Künstlern und Literaten. Man bezeichnet das damalige Lebensgefühl als Fin de siècle, ein Schwanken zwischen Euphorie und Depression, Überdruss und Überschwang. In Wien waren zuerst das Café Griensteidl, danach das Café Central ein zentraler Anlaufpunkt für künstlerisch Interessierte. Man ging ins Café um Zeitung zu lesen, Kaffee zu trinken und Ideen auszutauschen. Die dort verkehrenden Stammgäste ließen sie sich nicht selten sogar ihre Post ins Café bringen – sie waren ohnehin kaum zu Hause.
Die Kaffeehausliteratur wurde von dieser einzigartigen Gemeinschaftswirkung und dem gesammelten Wissen beflügelt. Autoren, wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal, tauschten ihre Texte mit befreundeten Künstlern, holten sich Anregungen, diskutierten und bereicherten einander. Ein Ende fand die klassische Kaffeehauskultur mit dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland.
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„The coffeeshop spares us our home, so to speak.“
You can’t say it much better than Egon Erwin Kisch. The culture around the coffeeshops reached a first climax around 1900. Cafés became the living room of many artists and literats. They reflected on the arts, their thoughts generally displaying euphoria and depression, decadence and a fascination for death. In Vienna the „Café Griensteidl“, and later the „Café Central“ were central meeting points for people interested in literature. People went to cafés to read the paper, have a coffee and exchange ideas. Even daily mail was sent to the cafés – regular guests were hardly at home, after all.
The „Kaffeehausliteratur“ was inspired by this unique community. Authors, such as Arthur Schnitzler, Stefan Zweif g and Hugo von Hofmannsthal, exchanged their manuscripts with other artists and discussed their ideas and wishes. This tradition came to an end with the incorporation of Austria into the Third Reich.
Der Winter naht
Und mit ihm naht eine der schönsten Nebenwirkungen: Die Adventmärkte. Von schick und laut bis klein und besinnlich gibt es für jeden Geschmack den richtigen Markt. Punsch und Glühwein duften bald wieder herrlich, für den kleinen Hunger gibt es Krapfen, Lebkuchen oder Deftiges. Auch traditionelles Kunsthandwerk wird ausgestellt, Glasbläser, Seifensieder oder Holzschnitzer zeigen ihre schönsten Waren. Oft kann man Handwerkern bei der Arbeit zusehen – dem Schmied etwa bei der Fertigung von Nägeln. Auf insgesamt 17 Adventmärkten mit über 830 Ständen gibt es Leckereien zu verkosten, über die schönsten halten wir euch in der Vorweihnachtszeit auf dem Laufenden. Es liegt wieder Keksduft über Wien!
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Winter is near. And with the cold comes one of our favourite leisure activities: visiting christmas markets. Whether chic and loud or small and contemplative, there’s one for every taste. The scent of punch and hot spiced wine lingers over the markets and competes with cruller and gingerbread. Traditional arts and crafts are on display: gaffers, soap boilers or wood carvings. There is often the chance to watch the craftsmen as they work, like for exmple a hammersmith. With 17 markets and more than 830 stalls, there is something for everyone – we will keep you informed about the most beautiful markets. The smell of cookies is finally in the air again!
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