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Der Nikolaus
Ein Fixpunkt der Vorweihnachtszeit ist der 6. Dezember – der Tag des Heiligen Nikolaus. Ursprünglich geht dieser Brauch auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurück, und die kirchliche Legende, nach der drei Knechte von ihrem Herrn Geldstücke nach ihren Fähigkeiten anvertraut bekamen um danach Rechenschaft über deren Verwendung abzulegen. Darum fragt der Nikolaus auch heute noch die Kinder ob sie im vergangenen Jahr brav oder doch unartig waren. In Österreich ist es vor allem in ländlichen Gegenden üblich, das ehrenamtliche Nikoläuse von Haus zu Haus ziehen um dort die Kinder zu besuchen. Auch auf beinahe jedem Weihnachtsmarkt findet man den bärtigen Geschenkebringer. Begleitet wird er von einem unheilvollen Gesellen, dem Krampus. Diese Figur hat ihre Wurzeln wohl in vorchristlichem Brauchtum, geht auf die römischen Saturnalien oder die Panverehrung zurück. Er ist das Pendant zum gütigen Nikolaus, wird durch diesen im Zaum gehalten. Obwohl äußerlich oft Ähnlichkeiten bestehen, ist der Krampus nicht mit den verbreiteten Perchten zu verwechseln – mehr von diesem österreichischen Brauch in Kürze!
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An important date in the weeks before Christmas Eve is the 6th of December – St. Nicholas’ Day. This tradition has its roots in the story of St. Nicholas of Myra and the tale of the three servants, who got money from their master according to their abilities and had to account for the use of it. Today, St. Nicholas still asks the children whether they have been good or bad throughout the year. In Austria, especially in the rural areas, voluntary St. Nicholas’ go from house to house, much to the delight of the children. Nowadays, you can find St. Nicholas at many christmas markets. He is often accompanied by a strange and eerie guy – the Krampus. This unsightly figure has its roots in pre-christian times, probably the Roman Saturnalia or the Pan cult. He displays tamed evil; in tales he is the one who punishes naughty children. Today, he is the counterpart of the kindhearted St. Nicholas. He bares resamblance to the “Perchten”, a tradition of the Alpine countries, which we will take on in our next issue.
Wien – Nicht nur unsere Nr. 1
Und wieder ist es offiziell – Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Eine jährlich durchgeführte Studie des Personalunternehmens Mercer untersucht 221 Städte weltweit auf ihre Lebensqualität. Befragt werden Manager diverser Institutionen und Konzerne, unter anderem nach Kriterien wie Sozialem, dem Gesundheitssystem, öffentlichem Verkehr und dem Schulsystem. Wien landete zum dritten Mal auf dem ersten Platz, vor Zürich und Auckland. Besonders hervorgehoben wurde die gehobene Wohnqualität, die öffentlichen Verkehrsmittel und die vielfältigen Restaurants. Ein kleines Minus waren die Lebenserhaltungskosten, die in Wien im Vergleich zum Vorjahr anstiegen. Aber die Studie belegt nur, was wir immer wieder feststellen: In Wien ist es doch am Schönsten.
http://www.mercer.com/qualityofliving
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Once again it’s official – Vienna is the most livable city. A yearly executed Mercer study analyses 221 city worldwide, asking managers of international enterprises about criteria like social welfare, the health care system, public transport and the school system. Vienna was voted first for the third time in a row, before Zurich and Auckland. The most accentuated pros were the quality of living situations, public transport and the broad collection of restaurants. A small minus are the rising living costs, as compared to 2010. Nevertheless, the study proves what we are lucky to observe every day: There is no place like Vienna!
Wohin in Wien?
Wien – eine Weltstadt die durch ihr reiches Angebot an Architektur, Kunst, Kultur und Musik überzeugt. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Aber was gibt es tatsächlich alles zu sehen und wofür soll man sich bloß entscheiden?
Wir verraten Euch die aktuellsten Tipps zu Kultur, Kulinarik, Film, Party usw. Schaut rein, es ist für jeden etwas dabei!
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Vienna – a metropolis that impresses with its rich variety of architecture, arts, culture and music. There is something new to discover every day. But what is there really to see and what should one opt for?
We will give you the latest tips on culture, food, films, clubbing etc. Take a look, there’s something for everybody!
Die Wiener Kaffeehausliteratur
„Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen die Wohnung.“
Man könnte es kaum treffender sagen als Egon Erwin Kisch. Die Kaffeehauskultur wurde um die Jahrhundertwende zum Wohnzimmer von Künstlern und Literaten. Man bezeichnet das damalige Lebensgefühl als Fin de siècle, ein Schwanken zwischen Euphorie und Depression, Überdruss und Überschwang. In Wien waren zuerst das Café Griensteidl, danach das Café Central ein zentraler Anlaufpunkt für künstlerisch Interessierte. Man ging ins Café um Zeitung zu lesen, Kaffee zu trinken und Ideen auszutauschen. Die dort verkehrenden Stammgäste ließen sie sich nicht selten sogar ihre Post ins Café bringen – sie waren ohnehin kaum zu Hause.
Die Kaffeehausliteratur wurde von dieser einzigartigen Gemeinschaftswirkung und dem gesammelten Wissen beflügelt. Autoren, wie Arthur Schnitzler, Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal, tauschten ihre Texte mit befreundeten Künstlern, holten sich Anregungen, diskutierten und bereicherten einander. Ein Ende fand die klassische Kaffeehauskultur mit dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland.
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„The coffeeshop spares us our home, so to speak.“
You can’t say it much better than Egon Erwin Kisch. The culture around the coffeeshops reached a first climax around 1900. Cafés became the living room of many artists and literats. They reflected on the arts, their thoughts generally displaying euphoria and depression, decadence and a fascination for death. In Vienna the „Café Griensteidl“, and later the „Café Central“ were central meeting points for people interested in literature. People went to cafés to read the paper, have a coffee and exchange ideas. Even daily mail was sent to the cafés – regular guests were hardly at home, after all.
The „Kaffeehausliteratur“ was inspired by this unique community. Authors, such as Arthur Schnitzler, Stefan Zweif g and Hugo von Hofmannsthal, exchanged their manuscripts with other artists and discussed their ideas and wishes. This tradition came to an end with the incorporation of Austria into the Third Reich.
Graffiti am Donaukanal
Wer schon einmal den Donaukanal entlang gewandert ist, dem wird etwas aufgefallen sein. Hier reihen sich Graffiti an Graffiti, eines ausgefallener als das andere. Die Wände sind zur Benutzung für Sprayer freigegeben und entsprechend markiert. Man sieht an der Begrenzung des Wasserkanals Meeresungeheuer aufsteigen, phantastische Kreaturen an den Wänden und Schriftzüge. Aber auch politisch kritische Graffitis gibt es, sei es eine Welt die im Müll untergeht, oder ein sanfter Seitenhieb auf die EHEC-Hysterie in Europa. „Die Gurken schlagen zurück“ – Graffiti kann also auch zeitkritisch sein. Wer sich für diese Straßenkunst interessiert, findet hier von Anfängerarbeiten bis zu Kunstwerken reichlich Auswahl – und kann selbst seine Künste versuchen.
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If you have ever walked the Danube canal, you may have noticed something quite striking: graffiti everywhere, one more unusual than the other. The walls are authorised for sprayers and accordingly marked. You can see water creatures seemingly coming out of the Danube, phantastic beasts and writings on the wall. There are also political and critical graffiti. A picture of the world drowning in trash, for instance, or a subtle comment on the EHEC-hysteria in Europe. „The cucumbers strike back“. As we can see, graffiti can also be time-critical. If you’re interested in street culture, the Danube canal shows a range of works of art from beginners to pros. Give it a go, try it for yourself!
ActiLingua Apartment-Pension*** Gästebewertung
ActiLingua Apartment-Hotel im Überblick
Die freundliche ActiLingua Apartment-Pension*** ist ein kürzlich renoviertes Jugendstil-Gebäude in der Kunst- und Kulturmetropole Wien.
Die geräumigen und modern ausgestatteten Apartments mit eigener Küche, Hotelservice, Frühstück auf Wunsch sowie gratis W-LAN sorgen für Komfort und Ihr Wohlbefinden. Mehr…
Miriam aus Deutschland schrieb auf www.booking.com:
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