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Das Christkind
Während sich der Weihnachtsmann immer weiter ausbreitet und auch in Europa immer öfter an Fenstern und auf Weihnachtsmärkten zu sehen ist, hält man in Österreich am traditionsreichen Christkind fest. Äußerlich ein goldlockiges Kind, macht sich das Christkind am Abend des 24. Dezember mit Hilfe seiner Flügel auf um die Geschenke zu bringen. In der Vorweihnachtszeit werden die Wunschzettel geschrieben und abends auf das Fensterbrett gelegt um am nächsten Morgen uf mysteriöse Weise verschwunden zu sein. Es gibt auch die Möglichkeit, im Postamt des oberösterreichischen Ortes “Christkindl” einen Brief an das Christkind zu schicken – ein Spaß, der den beschaulichen Ort jedes Jahr für einige Wochen belebt. Traditionell wird der Christbaum ohne Kinder geschmückt und der Raum im Dunkeln gehalten, bis das Christkind da war. Anzeichen dafür sind goldene Lamettafäden, Haare die das Christkind verloren hat, und ein Glockenklingeln. Erst dann werden die Kerzen am Baum entzündet und die Feier kann beginnen. Wie schade, wenn die Geschichte vom Christkind verloren ginge!
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While the tale of Santa Claus is continuously spreading over the world and his white-bearded face is seen much more frequently now in Europe, Austria holds on to its own tradition – the Christkind. A small child with golden curls and wings, the Christkind flys out on Christmas eve to hand out presents. During the Christmas season, the wish lists are layed out on window boards and disappear mysteriously during the night. You can also write a letter to the Upper Austrian city district “Christkindl”, which’s famous post office sends the letters directly to the heavenly child. Traditionally, the Christmas tree is decorated without the children and left unlit in the dark, until the Christkind was there. A sign for the presence of the Christkind is golden tinsel – a wisp of hair from the Christkind – and the tinkle of a little bell. After that, the Christmas tree candles are lit and the celebrations begin. Let’s hope, that this special tradition holds its place in Austrian Christmas.
Brauchtum der Weihnachtszeit
Im Dezember und Januar kann man in Österreich wilde Gestalten beobachten, die in Rudeln Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen unsicher machen. Ausgestattet mit Ruten, Ketten, Glocken und allem was Lärm macht laufen die Perchten auf, unterteilt in Schön- und Schiachperchten. Erstere treten tagsüber auf und wünschen den Menschen Glück und Segen, während die Schiachperchten vor allem abends und nachts aktiv werden. Traditionell finden ihre Läufe in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem 6. Januar statt und dienen dazu die bösen Geister des Winters auszutreiben. Ähnliche Bräuche gab es bereits in germanischer Zeit, vermutlich gehen die Perchtenläufe darauf zurück. Wenn also in nächster Zeit eine schreckenerregende Figur auf euch zukommt: Nicht erschrecken! Er meint’s nur gut.
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In December and January frightful figures can be seen at Austria’s christmas markets. Equipped with rods, chains and bells the “Perchten” take stage; divided into “Schön-” and “Schiachperchten” (nice and gross ones). The first kind emerges during the day, wishing people luck; the second kind is a night creature. Traditionally, their runs take place between Christmas Eve and the 6th of January in order to dispossess bad winter ghosts. Similar cults are known from Germanic and Roman times. Should a creepy figure approach you in the next few weeks: Don’t be afraid – it’s just trying to bring you luck.!
Der Nikolaus
Ein Fixpunkt der Vorweihnachtszeit ist der 6. Dezember – der Tag des Heiligen Nikolaus. Ursprünglich geht dieser Brauch auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurück, und die kirchliche Legende, nach der drei Knechte von ihrem Herrn Geldstücke nach ihren Fähigkeiten anvertraut bekamen um danach Rechenschaft über deren Verwendung abzulegen. Darum fragt der Nikolaus auch heute noch die Kinder ob sie im vergangenen Jahr brav oder doch unartig waren. In Österreich ist es vor allem in ländlichen Gegenden üblich, das ehrenamtliche Nikoläuse von Haus zu Haus ziehen um dort die Kinder zu besuchen. Auch auf beinahe jedem Weihnachtsmarkt findet man den bärtigen Geschenkebringer. Begleitet wird er von einem unheilvollen Gesellen, dem Krampus. Diese Figur hat ihre Wurzeln wohl in vorchristlichem Brauchtum, geht auf die römischen Saturnalien oder die Panverehrung zurück. Er ist das Pendant zum gütigen Nikolaus, wird durch diesen im Zaum gehalten. Obwohl äußerlich oft Ähnlichkeiten bestehen, ist der Krampus nicht mit den verbreiteten Perchten zu verwechseln – mehr von diesem österreichischen Brauch in Kürze!
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An important date in the weeks before Christmas Eve is the 6th of December – St. Nicholas’ Day. This tradition has its roots in the story of St. Nicholas of Myra and the tale of the three servants, who got money from their master according to their abilities and had to account for the use of it. Today, St. Nicholas still asks the children whether they have been good or bad throughout the year. In Austria, especially in the rural areas, voluntary St. Nicholas’ go from house to house, much to the delight of the children. Nowadays, you can find St. Nicholas at many christmas markets. He is often accompanied by a strange and eerie guy – the Krampus. This unsightly figure has its roots in pre-christian times, probably the Roman Saturnalia or the Pan cult. He displays tamed evil; in tales he is the one who punishes naughty children. Today, he is the counterpart of the kindhearted St. Nicholas. He bares resamblance to the “Perchten”, a tradition of the Alpine countries, which we will take on in our next issue.
Musikalischer Adventkalender
Ein Adventkalender der besonderen Art durchquert heuer ganz Wien: Ein musikalischer Adventkalender mit Live-Konzerte vom 1. Dezember im 1. Bezirk bis zum 23. Dezember im 23. Bezirk. Geboten werden Ihnen Aufführungen des berühmten Wienerlieds; in urigen Gasthäusern und typischen Wiener Beisln. Die Interpreten der musikalischen Leckerbissen sind unter anderem Karl Hodina & Rudi Koschelu, Ernst Molden, Die Wiener Tschuschenkapelle, Wolfram Berger & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln, Otto Lechner, Daniel Kahn & The Painted Bird, Der Nino aus Wien, 9dlinger & Die Geringfügig Beschäftigten und viele andere.
Mehr Infos unter http://www.wienerlied-und.at/.
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A very special Advent calendar is crossing Vienna this year: A musical Advent calendar with live concerts from December 1st in the 1st district until December 23rd in the 23rd district. You are offered performances of the famous Wienerlied in authentic taverns and typical Viennese bars. The performers of these musical titbits are, amongst others, Karl Hodina & Rudi Koschelu, Ernst Molden, Die Wiener Tschuschenkapelle, Wolfram Berger & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln, Otto Lechner, Daniel Kahn & The Painted Bird, Der Nino aus Wien, 9dlinger & Die Geringfügig Beschäftigten and many more.
More information at http://www.wienerlied-und.at/.
Spezielle Wiener Adventmärkte
Begeben Sie sich in vorweihnachtliche Stimmung und besuchen Sie zwei ganz spezielle Wiener Adventmärkte:
18.11.-23.12.2011
Altwiener Christkindlmarkt
Der Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung in der Innenstadt exisitiert seit 1772 und bietet Handwerkskunst, traditionelle Krippen und Keramik.
1., Freyung
19.11.-26.12.2011
Kultur- und Weihnachtsmarkt Schönburnn
Ebenso empfehlenswert ist der Kultur- und Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn. Hier können Sie handgefertigten Schmuck und rustikale Dekoration für Ihren Weihnachtsbaum erwerben.
13., Schloss Schönbrunn
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Get into a christmassy mood and visit two very special Viennese Christmas Markets:
18.11.-23.12.2011
Altwiener Christkindlmarkt
The Altwiener Christkindlmarkt at the Freyung – in Vienna’s city centre – was founded in 1772 and offers craftsmanship, traditional nativity sets and ceramics.
1., Freyung
19.11.-26.12.2011
Cultural and Christmas Market Schönburnn
The Cultural and Christmas Market in front of Schönbrunn castle ist just as recommendable. Here you can buy handmade jewelery and rustic decoration for your christmas tree.
13., Schloss Schönbrunn
Himmlische Traditionen
Am Samstag ist es offiziell – die Adventszeit ist da und mit ihr alle leckeren Weihnachtstraditionen. Rund zwei Drittel aller Österreicher geben an, dass sie in der Vorweihnachtszeit Kekse backen, gekauft wird nur wenig. Die Großelterngeneration war noch stolz darauf, mindestens 10, oft aber bis zu 30 verschiedene Sorten vorrätig zu haben. Dazu gehörten vor allem die beliebten Vanillekipferl, für deren Herstellung jede Familie ein spezielles Rezept hütete. Aber auch Kokosbusserl, Linzer Augen, Butterkekse, Pfeffernüsse, Rumkugeln, Ingwerplätzchen und viele mehr wurden aufgetischt. Auch heute wird gerne und fleißig gebacken, schließlich schmeckt nichts besser zum heißen Punsch oder Kakao wie ein Teller selbstgemachter Kekse. Für alle Neugierigen haben wir hier ein Rezept für Linzer Augen, eine der ältesten Kekssorten.
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Punschzeit
Wer in Wien gerne unterwegs ist, kennt das Museumsquartier sicherlich. Die ehemaligen kaiserlichen Ställe beherbergen nicht nur Museen, Theater und Künstler, sondern auch eine Vielzahl an Lokalen und Cafés. Im Winter verwandeln sich die Innenhöfe in das größte Winterwohnzimmer Wiens. Wie jedes Jahr wird die beliebte Eisstockbahn eröffnet, Autofans können sich im großen Wasserbecken auf einer großen Bahn messen und musikalisch wird der Spaß von DJs untermalt. Wer durstig wird, kann sich in den sechs Eispavillons durch verschiedenste Glühweinkreationen kosten. Nicht zuletzt gibt es im Weihnachtsquartier handgefertigte, ausgefallene Geschenke zu kaufen.
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The Museumsquartier in Vienna is home to museums, theaters and artists, but also to a broad selection of pubs and cafés. In the winter season it changes into to the city’s iggest living room. Every year, the popular icestock sport is played and motorsport fans can challenge one another at the course for motored toy cars. Background music comes from Djs and if you get thirsty, you can choose from a variety of mulled wine creations. Last but not least, the MQ offers unusual, handmade gifts.
Der Winter naht
Und mit ihm naht eine der schönsten Nebenwirkungen: Die Adventmärkte. Von schick und laut bis klein und besinnlich gibt es für jeden Geschmack den richtigen Markt. Punsch und Glühwein duften bald wieder herrlich, für den kleinen Hunger gibt es Krapfen, Lebkuchen oder Deftiges. Auch traditionelles Kunsthandwerk wird ausgestellt, Glasbläser, Seifensieder oder Holzschnitzer zeigen ihre schönsten Waren. Oft kann man Handwerkern bei der Arbeit zusehen – dem Schmied etwa bei der Fertigung von Nägeln. Auf insgesamt 17 Adventmärkten mit über 830 Ständen gibt es Leckereien zu verkosten, über die schönsten halten wir euch in der Vorweihnachtszeit auf dem Laufenden. Es liegt wieder Keksduft über Wien!
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Winter is near. And with the cold comes one of our favourite leisure activities: visiting christmas markets. Whether chic and loud or small and contemplative, there’s one for every taste. The scent of punch and hot spiced wine lingers over the markets and competes with cruller and gingerbread. Traditional arts and crafts are on display: gaffers, soap boilers or wood carvings. There is often the chance to watch the craftsmen as they work, like for exmple a hammersmith. With 17 markets and more than 830 stalls, there is something for everyone – we will keep you informed about the most beautiful markets. The smell of cookies is finally in the air again!
Kunsthandwerksmarkt vor der Karlskirche
20. 11. – 23. 12. 2009, täglich 12—20 Uhr
Unter dem Motto “Freu(n)de überall”! lädt der Verein zur Förderung des Kunsthandwerkes zum Adventmarkt auf den Karlsplatz: Mitteleuropäisches Kunsthandwerk trifft auf Wiener Mundwerk; Afrika trifft auf Mozart, Gypsy auf Jazz und Südamerika auf die Steiermark …weiter lesen
Winter im MQ
Beim Winter im MuseumsQuartier geht es selbst an den kältesten Wintertagen heiß her – dafür sorgen die Bar im Eispalast, ein Eislaufplatz, eine Eiskletterwand, eine Eisstockbahn sowie ein abwechslungsreiches Programm mit DJ-Sounds, Lesungen und allerlei Action.
Adventmarkt
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